Aktuelle Zinsentwicklung 19. 11. 2015

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,11%

1,11%

1,31%

1,32%

1,51%

1,52%

10 Jahre

1,50%

1,51%

1,54%

1,55%

1,90%

1,92%

15 Jahre

1,95%

1,97%

2,02%

2,04%

2,35%

2,38%

20 Jahre

2,19%

2,21%

2,27%

2,30%

2,65%

2,68%

25 Jahre

2,42%

2,45%

2,52%

2,55%

2,88%

2,92%

30 Jahre

2,44%

2,47%

2,57%

2,60%

3,28%

3,33%


Gesetzgeber gefährdet Wohneigentümer

Gefälligkeitsgesetzgebung gefährdet Eigentümer

Die erste Hälfte der Legislaturperiode in Berlin ist vorbei, so rücken Wahlen wieder vermehrt in den Focus und damit Überlegungen, mit welchen Wohltaten der Bürger wohlgestimmt werden kann.

Da war es naheliegen, sich mal wieder das Mietrecht vorzunehmen, obwohl die gesetzgeberischen Fehlentwicklungen hier eine solche Schieflage im Interessenabgleich zwischen Mieter und Vermieter verursacht haben, dass von Recht kaum mehr gesprochen werden kann. In der Folge hat sich ein Mietnomadenunwesen gebildet und Mietbetrug schädigt die Wohnungswirtschaft in Millionenhöhe.

Nun eine weitere Verschärfung, da der Gesetzgeber sich genötigt sieht -ohne vernünftigen Grund- in freie Wirtabläufe einzugreifen und gesetzlich vorzuschreiben, dass Eigentümer bei Neuvermietung den Makler zu zahlen haben, wenn sie die Vermietung in Auftrag geben. Da jedweder gesetzgeberische Eingriff in funktionierende Wirtschafts Abläufe nach Ludwig Erhard ein Sündenfall ist, wenn kein zwingender sozialpolitischer begründbarer Anlass vorliegt, verlässt die Bundesrepublik ein weiteres Mal die Grundfeste ihres wirtschaftlichen Fundamentes. Die bleibt gesellschaftlich nicht ohne Folgen. Ausgebremster Wohnungsneubau, keine Vermietungsbereitschaft an soziale Randgruppen und eben auch an Flüchtlinge sind direkte Folgen, was leider kaum ein öffentlich zu sagen wagt.

Aber auch für Eigentümer begründet die neue Rechtslage erhebliche Gefahren, da Vermietungsversuche ohne professionelle Begleitung und insbesondere ohne wirksame Prüfung einer Schuldenvorbelastung des Mietbewerbers für den Eigentümer ruinös sein können. Ein Mietnomade, einmal unter Vertrag genommen, kann  bis zu 30.000,00 € Schaden verursachen, da deutsche Gerichtslaufzeiten und besagte Mietrecht, den betroffenen Eigentümer für nahezu alles haftbar machen. Es ist nicht nur der Mietausfall zu verkraften, der Vermieter zahlt (wenn es denn mal soweit ist) auch die Räumungskosten, sprich ein Umzugsunternehmen für den Mietbetrüger und bleibt zumeist auch auf den Renovierungskosten sitzen.

Der Gesetzgeber setzt so ein völlig falsches und für viele betroffene Kleineigentümer von Wohnraum ein  verherendes Signal.


Wir werden versuchen, dem entgegenzuwirken. Eine I- Net Präsenz unter der Domain 

                                                     www.mietnomaden-ade.de

geht kommende Woche an den Start, um aufzuklären und verlässliche Hilfe für verunsicherte Eigentümer zu geben.

Aktuelle Zinsentwicklung 18. 08. 2015

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,03%

1,03%

1,23%

1,24%

1,70%

1,71%

10 Jahre

1,58%

1,59%

1,67%

1,68%

2,00%

2,02%

15 Jahre

2,04%

2,06%

2,04%

2,06%

2,50%

2,53%

20 Jahre

2,35%

2,38%

2,43%

2,46%

2,99%

3,03%

25 Jahre

2,48%

2,51%

2,68%

2,72%

3,31%

3,36%

30 Jahre

2,55%

2,58%

2,73%

2,76%

3,38%

3,43%


Aktuelle Zinsentwicklung 12. 08. 2015

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,05%

1,05%

1,25%

1,26%

1,70%

1,71%

10 Jahre

1,60%

1,61%

1,75%

1,76%

2,00%

2,02%

15 Jahre

2,04%

2,06%

2,04%

2,06%

2,50%

2,53%

20 Jahre

2,38%

2,41%

2,43%

2,46%

3,03%

3,08%

25 Jahre

2,49%

2,52%

2,69%

2,72%

3,32%

3,37%

30 Jahre

2,55%

2,58%

2,75%

2,79%

3,38%

3,43%


Aktuelle Zinsentwicklung 21. 07. 2015

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,16%

1,17%

1,36%

1,37%

1,70%

1,71%

10 Jahre

1,60%

1,61%

1,80%

1,82%

2,00%

2,02%

15 Jahre

2,10%

2,12%

2,29%

2,31%

2,50%

2,53%

20 Jahre

2,42%

2,45%

2,48%

2,51%

3,08%

3,13%

25 Jahre

2,61%

2,64%

2,76%

2,80%

3,44%

3,49%

30 Jahre

2,65%

2,68%

2,85%

2,89%

3,48%

3,53%


Aktuelle Zinsentwicklung 24. 06. 2015

Beleihungsauslauf

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,16%

1,17%

1,36%

1,37%

1,70%

1,71%

10 Jahre

1,60%

1,61%

1,80%

1,82%

2,00%

2,02%

15 Jahre

2,10%

2,12%

2,29%

2,31%

2,50%

2,53%

20 Jahre

2,38%

2,41%

2,38%

2,41%

3,00%

3,05%

25 Jahre

2,55%

2,58%

2,66%

2,69%

3,41%

3,47%

30 Jahre

2,63%

2,66%

2,71%

2,74%

3,46%

3,51%

*Der effektive Jahreszins gilt gem. Preisangabenverordnung (PAngV) bei einer anfänglichen Tilgung von 1% p.a., zuzüglich ersparter Zinsen und 100% Empfang. Die Jahresleistung (Annuität) wird aus dem ursprünglichen Nettodarlehensbetrag (Darlehensnennbetrag) errechnet. Stand: 23.06.2015.

Die genannten Konditionen gelten für einen Nettodarlehensbetrag über 100.000 €, der in einer Summe ausgezahlt wird. Folgende Rahmenbedingungen sind zugrunde gelegt:
• Finanzierung eines Einfamilienhauses zur Eigennutzung
• keine Sondertilgungen
• festes Arbeitnehmerverhältnis oder gegebenenfalls Beamtenstatus
• beste Bonität
• Gehaltsnachweis erforderlich

Aktuelle Zinsentwicklung 15.09.2014

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,25%

1,26%

1,45%

1,46%

1,82%

1,84%

10 Jahre

1,85%

1,87%

1,85%

1,87%

2,42%

2,45%

15 Jahre

2,29%

2,31%

2,29%

2,31%

2,83%

2,87%

20 Jahre

2,48%

2,51%

2,64%

2,67%

3,04%

3,08%

25 Jahre

2,52%

2,55%

2,72%

2,75%

3,57%

3,62%

30 Jahre

2,79%

2,83%

2,95%

2,99%

3,42%

3,47%

Aktuelle Zinsentwicklung 28.07.2014

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,38%

1,39%

1,58%

1,60%

1,98%

2,00%

10 Jahre

2,00%

2,01%

2,12%

2,14%

2,44%

2,47%

15 Jahre

2,49%

2,52%

2,55%

2,58%

3,03%

3,07%

20 Jahre

2,68%

2,71%

2,84%

2,88%

3,19%

3,24%

25 Jahre

2,72%

2,75%

2,92%

2,96%

3,60%

3,65%

30 Jahre

2,85%

2,89%

2,95%

2,99%

3,52%

3,58%

Aktuelle Zinsentwicklung 06. 10. 2014

 

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,20%

1,21%

1,20%

1,21%

1,81%

1,83%

10 Jahre

1,75%

1,76%

1,75%

1,76%

2,42%

2,45%

15 Jahre

2,22%

2,24%

2,22%

2,24%

2,83%

2,87%

20 Jahre

2,46%

2,49%

2,46%

2,49%

3,04%

3,08%

25 Jahre

2,55%

2,59%

2,55%

2,59%

3,41%

3,46%

30 Jahre

2,63%

2,66%

2,63%

2,66%

3,42%

3,47%

 

Aktuelle Zinsentwicklung/ 14.11.2013

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,75%

1,77%

1,92%

1,94%

2,41%

2,43%

10 Jahre

2,50%

2,53%

2,59%

2,62%

3,05%

3,09%

15 Jahre

3,04%

3,08%

3,12%

3,16%

3,49%

3,55%

20 Jahre

3,18%

3,22%

3,31%

3,36%

3,62%

3,68%

25 Jahre

3,31%

3,36%

3,51%

3,57%

3,71%

3,77%

30 Jahre

3,46%

3,51%

3,63%

3,69%

4,18%

4,26%

Räumungskosten minimieren

Wer sich mit einem "faulen Mieter" herumschlagen muss, verliert Geld.

Um den Schden in Grenzen zu halten, bestehen seit der letzten Mietrechtsreform neue sinnvolle Möglichkeiten:

 

Beschränkter Vollstreckungsauftrag (Berliner Modell)

 

Mit der Einführung des § 885a ZPO hat der Gesetzgeber das bereits von der Rechtsprechung anerkannte „Berliner Modell“ in abgewandelter Form ins Gesetz übernommen. Hiernach kann der Vollstreckungsauftrag darauf beschränkt werden, den Mieter der Wohnung zu verweisen und dem Vermieter den Besitz an der Wohnung einzuräumen. Der Gerichtsvollzieher muss hierbei die beweglichen Sachen, die er bei der Vollstreckung vorfindet, auch in Form von Bildern dokumentieren. Nach der Übergabe der Wohnung muss der Vermieter die beweglichen Sachen des ehemaligen Mieters zwar verwahren, er kann sie aber auch aus den Räumen wegschaffen. Bewegliche Sachen, an denen offensichtlich kein Interesse mehr besteht, können vom Vermieter vernichtet werden. Für etwaige Sachschäden, die durch die Verwahrung und Vernichtung entstehen, muss der Vermieter nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit vertreten. Nach der Vollstreckung kann der ehemalige Mieter innerhalb einer Frist von einem Monat seine beweglichen Sachen zurückfordern. Nach Ablauf dieser Frist kann der Vermieter die Sachen im Wege einer Pfandversteigerung verwerten. Die Kosten für die Verwahrung, Verwertung und Vernichtung der beweglichen Sachen sind als Kosten der Zwangsvollstreckung vom ehemaligen Mieter zu tragen.

 

15. 08. 13

13. 08. 2012 aktuelle Zinsentwicklung

Leichte Gegenströmung

Von einer Trendwende am Geldmarkt zu sprechen ist sicher verfrüht aber eine Gegenströmung ist unverkennbar. Es existieren Steigerungstendenzen.

Wer sich mit Investitionen beschäftigt, muß Acht geben, dass er das Zinstal nicht verpasst. Günstige Zinsen sind halt kein Naturgesetz und je dichter die Bundestagswahl rückt, je nervöser dürfte der Markt reagieren.

 


  

Beleihungsauslauf


  

  

 


  

  

60%

   (54% des VKW)


  

  

80%

   (72% des VKW)


  

  

100%

   (90% des VKW)


  

  

Sollzinsbindung


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

 

5 Jahre


 

 

1,93%


 

 

1,95%


 

 

2,10%


 

 

2,12%


 

 

2,48%


 

 

2,50%


 

 

10 Jahre


 

 

2,30%


 

 

2,32%


 

 

2,50%


 

 

2,53%


 

 

2,85%


 

 

2,89%


 

 

15 Jahre


 

 

2,90%


 

 

2,94%


 

 

3,05%


 

 

3,09%


 

 

3,34%


 

 

3,39%


 

 

20 Jahre


 

 

3,07%


 

 

3,11%


 

 

3,18%


 

 

3,23%


 

 

3,47%


 

 

3,53%


 

 

25 Jahre


 

 

3,16%


 

 

3,21%


 

 

3,36%


 

 

3,41%


 

 

3,56%


 

 

3,62%


 

 

30 Jahre


 

 

3,34%


 

 

3,39%


 

 

3,54%


 

 

3,59%


 

 

4,21%


 

 

4,30%


 

16. 07. 2013 aktuelle Zinsentwicklung

Zinsentwicklung weiter auf Verbraucherkurs!
Auf historischem Niveau geht es weiter leicht abwärts, es wird noch günstiger!! Die klassische 100% Finanzierung mit 10 jähriger Zinsbindung für unter 3 %, das ist die Gelegenheit!!

In der Praxis erlebe ich aber auch die Kehrtseite der Euphorie. Geschäftemacher agieren mit völlig überhöhten Preisen, was nicht nur ärgerlich ist, sondern auch die Nachhaltige Sicherung Ihres Geldes gefährdet.

Eine unabhängige Wertermittlung (Kurzgutachten) sichert alle Beteiligten. Sie stärkt auch die eigene Verhandlungsposition -auch für Verkäufer-.
   


  

Beleihungsauslauf


  

  

 


  

  

60%

   (54% des VKW)


  

  

80%

   (72% des VKW)


  

  

100%

   (90% des VKW)


  

  

Sollzinsbindung


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

  

Soll


  

  

Eff.*


  

 

5 Jahre


 

 

1,82%


 

 

1,83%


 

 

1,99%


 

 

2,01%


 

 

2,36%


 

 

2,38%


 

 

10 Jahre


 

 

2,50%


 

 

2,53%


 

 

2,58%


 

 

2,61%


 

 

2,97%


 

 

3,02%


 

 

15 Jahre


 

 

2,94%


 

 

2,98%


 

 

3,05%


 

 

3,09%


 

 

3,44%


 

 

3,49%


 

 

20 Jahre


 

 

3,08%


 

 

3,12%


 

 

3,18%


 

 

3,23%


 

 

3,57%


 

 

3,63%


 

 

25 Jahre


 

 

3,25%


 

 

3,30%


 

 

3,45%


 

 

3,51%


 

 

3,65%


 

 

3,71%


 

 

30 Jahre


 

 

3,42%


 

 

3,47%


 

 

3,59%


 

 

3,65%


 

 

4,14%


 

 

4,22%


 

02. 07. 2012

Zinsticker

Beleihungsauslauf

 

60%
(54% des VKW)

80%
(72% des VKW)

100%
(90% des VKW)

Sollzinsbindung

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

Soll

Eff.*

5 Jahre

1,95%

1,97%

2,15%

2,17%

2,45%

2,47%

10 Jahre

2,20%

2,22%

2,40%

2,43%

2,75%

2,79%

15 Jahre

2,84%

2,88%

3,02%

3,06%

3,24%

3,29%

20 Jahre

2,97%

3,01%

3,17%

3,22%

3,37%

3,42%

25 Jahre

3,06%

3,10%

3,26%

3,31%

3,46%

3,52%

30 Jahre

3,34%

3,39%

3,54%

3,59%

4,33%

4,42%

   
     
     

Neues Mietrecht stoppt Missbrauch und vertragswidriges Verhalten

Bundesrat macht den Weg für neues Mietrecht frei

Zitat: 01.02.2013, 18:45 Uhr | dapd, AFP, t-online.de

Das neue Mietrecht ist umstritten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Bundesrat hat die umstrittene Reform des Mietrechts auf den Weg gebracht. Mietbetrügern kann künftig leichter gekündigt werden. Bei der Gebäudesanierung gibt es einschneidende Änderungen zulasten der Mieter. Die Opposition und der Mieterbund kritisieren die Reform scharf.

Mehr zum Thema

Scharfe Kritik vom Mieterbund

Der Deutsche Mieterbund (DMB) bilanzierte: "Das ist ein schlechter Tag für Mieter." Nun würden nach dreijähriger Debatte leider endgültig zahlreiche Verschlechterungen im Mietrecht Gesetz. "Mögliche Verbesserungen dagegen, wie zum Beispiel die Begrenzung der Neuvertragsmieten, sind bis auf weiteres vom Tisch", kommentierte Präsident Franz-Georg Rips.

Anmerkung: Der Mieterbund erweist sich einmal mehr als Sprachrohr von "Mietern die
                    keiner braucht" Vertragstreue muss auch im Mietrecht wieder mehr 
                    Gewicht erhalten, dazu ist diese Reform ein erster Schritt.

                     N. Gallandt

Maßnahmen gegen Miet-Nomaden

Mit dem neuen Mietrecht will der Gesetzgeber unter anderem das sogenannte Miet-Nomadentum unterbinden: Vermietern wird eine beschleunigte Zwangsräumung ermöglicht. Gerichte müssen Räumungssachen laut der Neuregelung künftig vorrangig und zügig bearbeiten, damit die schon entstandenen finanziellen Ausfälle des Vermieters sich nicht ins Unermessliche steigern.

Formularbeginn

Formularende

Der Vermieter kann zudem schneller ein Räumungsurteil erwirken, dessen Vollstreckung anhand der "Berliner Räumung" erleichtert wird. Sie ermöglicht es Vermietern, die Wohnung durch einen Gerichtsvollzieher räumen zu lassen, ohne die darin befindlichen Gegenstände - oftmals für viel Geld - wegschaffen zu müssen.

Dem Mieterbund gehen die Regelungen zu weit: Der Verband moniert zum Beispiel den neuen Kündigungstatbestand, wenn der Mieter die Mietkaution nicht zahlt. Und Wohnungsräumungen aufgrund einer einstweiligen Verfügung würden nun zulässig.

Rechtsweg verkürzt

So kann bei Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter, das Gericht den Mieter dazu verdonnern, den strittigen Betrag zu hinterlegen. Folgt er dieser Aufforderung nicht, können die Richter die Räumung anordnen. Damit wird der Rechtsweg für den Mieter laut Mieterschutzbund in unangemessener Weise verkürzt.

Es könnte zur Räumung der Wohnung kommen, nur weil der Mieter die geforderte Sicherheit nicht oder nicht vollständig erbringen kann. Selbst wenn sich dann im weiteren Verlauf der Rechtsstreitigkeit die Räumungsklage des Vermieters als unbegründet erweist und abgewiesen wird, sei die Wohnung für den Mieter verloren.

Anreize für Gebäudesanierung

Auch die neuen Bestimmungen zur Gebäudesanierung stoßen auf Kritik: Bei einer energetischen Sanierung darf der Mieter nun während der ersten drei Monate nicht mehr die Miete mindern. Vielmehr muss er Baulärm und Staub dulden, wenn Fenster ausgetauscht werden oder die Fassade gedämmt wird. Nur wenn eine Wohnung zeitweilig unbenutzbar wird, soll das Minderungsrecht erhalten bleiben.

Wie bisher kann der Vermieter maximal elf Prozent der Modernisierungskosten auf die Miete umlegen. Die Regierung will mit der Beschneidung des Minderungsrechts Anreize für Vermieter zur energetischen Gebäudesanierungen schaffen - und sieht gleichzeitig Entlastungen der Mieter bei zukünftigen Energiekosten.

Keine Deckelung von Neumieten

Angesichts der vor allem in Großstädten rasant steigenden Mieten sollen Mieterhöhungen engere Grenzen gesetzt werden. Bislang konnten Vermieter alle drei Jahre die Miete um 20 Prozent erhöhen. Diese Deckelung wird nun auf 15 Prozent abgesenkt - allerdings nur in Regionen, für die dies vorher vom jeweiligen Bundesland festgelegt wurde. Diese Regelung bezieht sich nur auf Bestandsmieten.

Erbschaftssteuer verfassungswidrig

03. 11. 2012

Der Bundesfinanzhof hält laut der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund die aktuell geltende Gesetzgebung für verfassungswidrig. Daher müsse die Erbschaft- und Schenkungsteuer laut Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann umgehend abgeschafft werden.

„Durch die letzten Reformen hat sich die Erbschaft- und Schenkungsteuer ohnehin zu einer Sondervermögensteuer auf Immobilien entwickelt“, kritisierte Kornemann. Zuletzt trugen die Erwerber privaten Immobilienvermögens die Hauptlast dieser Steuer. Dass dies verfassungsrechtlich keinen Bestand haben konnte, wie auch Haus & Grund stets betont hatte, habe der BFH nun bestätigt.

„Die privaten Immobilieneigentümer benötigen jeden Cent, um die Herausforderungen der Energiewende und des demografischen Wandels bewältigen zu können“, so der Verbandspräsident. Der BFH hat das geltende Erbschaftsteuerrecht nun dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.

Quelle: Haus & Grund Deutschland

Anmerkung:

Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle politische Diskussion, welche das Ziel verfolgt, die Besteuerung noch zu steigern, geradezu absurd. Es ist zu hoffen, dass bei der deutschen Politik endlich einmal kaufmännisches Bewustsein einkehrt mit der Einsicht mit dem Auskommen zu müssen, was erwirtschaftet wird. Weitere Steuererhöhungen sind in keiner Weise begründbar, schließlich stellt Immobilienvermögen immer bereits versteuertes Vermögen da.

Bauland richtig bewerten
Bauland richtig bewerten

 

Die Ermittlung von Grundstückswerten wird häufig von

Finanzämtern aber auch in Gutachten                                   01. 12. 2011 
unter Bezug nahme auf den BorisNRW

(http://www.boris.nrw.de/) veröffentlichten Bodenrichtwert

als Berechnungsgrundlage vorgenommen.

 

Dabei wird zu schnell übersehen, dass der Bodenrichtwert sich  nur auf ein Bodenrichtwertgrundstück bezieht.  Größe, Bebaubarkeit, Geschosszahl und Bauweise
weichen in der Realität aber oft voneinander ab. Deshalb muss in solchen Fällen der Bodenrichtwert auf das jeweilige Bewertungsgrundstück umgerechnet/ angepasst werden.  Alle diese Punkte werden leider zu selten berücksichtigt und es kommt zu erheblichen Abweichungen vom tatsächlichen Verkehrswert. Im Zusammenhang mit Verkehrswertermittlung zur Berechnung der Erbschaftssteuer wurden in der hiesiegen Praxis wiederholt Abweichungen der ermittelten Werte von den "Annahmen" der Finanzämter in Höhe von mehreren hundert tausend Euro festgestellt.
 
In Bundesländern, in denen die Daten nicht online zur Verfügung stehen, ist der Bodenrichtwert nur beim Gutachterausschuss direkt zu bekommen. Doch auch hier sollte genau nachgefragt werden, wie der Bodenrichtwert an das jeweilige Grundstück angepasst werden muss, um falsche Ergebnisse zu vermeiden.
 
Nicht nur die Vergleichbarkeit des Grundstücks spielt eine gewichtige Rolle bei der Berechnung des Grundstückwerts, sondern auch die zulässige Nutzung eines Grundstücks. So kann nach einigen Metern von der Straßenfront nach hinten das Bauland zu Hinterland werden und erheblich an Wert (ca. 25% des Werts des Vorderlands) verlieren. Baurechtliche Bestimmungen im Flächennutzungsplan oder im B-Plan können Teile des Grundstücks z.B. als Grün- oder Freizeitfläche ausweisen, dann kann der Bodenrichtwert schnell nur noch wenige Euro betragen.

 

Aber Vorsicht nicht nur durch Planung der Verwaltung kann der Grundstückswert erheblich beeinträchtigt sein. Gerade im Natur und Umweltschutz gibt es "schleichende Beschränkungen", die sich in keiner Bauakte finden. So kann insbesondere aus dem Waldgesetz und den Rechtsnormen über Biotope eine lage der natürlichen Entwicklung überlassene Fläche in ihrer Nutzbarkeit erheblich verändern. Zum Teil überlagern diese Rechtsnormen sogar geltendes Baurecht. Es empfielt sich,  diese Aspekte insbesondere bei der Feststellung von Erbschaftssteuern prüfen zu lassen.


 
Sollten Sie Zweifel an der Richtigkeit des Bodenrichtwerts in Gutachten oder Bescheiden  haben, so kann ich Ihnen anbieten, diesen zum Festpreis von 150,-- € brutto zu überprüfen.

 

Nico Gallandt, DEKRA zertifizierter Sachverständiger für Verkehrswertermittlungen

 

 

Immobilien aktuell

 

Vater Staat kommt mal wieder        nicht mit seinen Finanzen aus

Es ist ein Trauerspiel ! Weil wir seit Jahren sowohl im Bund als auch im Land über unsere Verhältnisse gelebt haben, Geld ausgegeben wurde und wird, was gar nicht vorhanden ist, wird auch in Schleswig- Holstein ab 01. 01. 2012 die Grundsteuer von 3,5 auf 5% erhöht.

Damit wird bereits versteuertes Vermögen noch mehr besteuert und dass bei einer Abgabenquote von aktuell 34,7 %.

Daher empfiehlt es sich die Zeit bis zur Steuererhöhung und das derzeit günstige Zinsniveau für Immobilienfinanzierungen (ab 3,6 % im 10 Jahresbereich) zu nutzen, und den Immobilienkauf jetzt anzugehen.

 

Wir beraten Sie gern persönlich bei der Bewertung Ihrer Wunschimmobilie.

 

 

Aktuelle Übersicht

 

 

Bundesland

Gültig ab

Grunderwerbsteuer

Steuersatz

Baden-Württemberg

 

3,50%

Bayern

 

3,50%

Berlin

01.01.2007

4,50%

Brandenburg

01.01.2011

5,00%

Bremen

01.01.2011

4,50%

Hamburg

01.01.2009

4,50%

Hessen

 

3,50%

Schleswig-
      Holstein

bis 31.12.2011

3,50%

ab 01.01.2012

5,00%

Thüringen

07.04.2011

5,00%

 

Bundesland

Gültig ab

Grunderwerbs-

steuersatz

Niedersachsen

01.01.2011

4,50%

Nordrhein-
       Westfalen

bis 30.09.2011

3,50%

 

ab 01.10.2011

5,00%

Rheinland-
       Pfalz

bis 28.02.2012

3,50%

 

ab 01.03.2012

5,00%

Saarland

01.01.2011

4,00%

Sachsen

 

3,50%

Sachsen-
       Anhalt

01.03.2010

4,50%

 

 22.10.2011   Nico Gallandt

 

Irrtum vorbehalten

 

 

Hamburger Hauseigentümer benachteiligt         20.09.2011 

 

In der Diskussion um die Prüfung der Abwasserkanäle privater Immobilien sind die Haus- und Grundeigentümer der HansestadtHamburg gegenüber den Eigentümern im Schleswig- holsteinischen Nachbarland erheblich benachteiligt.

 

Die neue „Bürokratieattacke“ aus den Ministerien der Bundesländer wurde nach massivem Protest der Wohnungswirtschaft in Schleswig Holstein (aber auch in NRW) entschärft, die Fristenum 1 Jahre bis ins Jahr 2025 verlängert.

 

Hamburg bleibt dagegen bisher bei seinem engen zeitlichen Rahmen und verlangt von den Privateigentümern der Hansestadt, die Leitungen auf Ihrem Grund bis 2015 überprüfen zu lassen (siehe auch: http://www.hamburg.de/abwasserleitungen/ ).

 

Die Nachbarn in Schleswig Holstein gehen im Verbund mit anderen Bundesländern einen realeren Weg, um Aspekte des Umweltschutzes mit Notwendigkeiten einer wirtschaftlichen Immobilienbewirtschaftung in Einklang zu bringen (siehe: http://www.haus-und-grund-kiel.de/index.php?option=com_content&task=view&id=405&Itemid=88 )

 

Besonders prekär in der Diskussion ist, dass die öffentlichen Gebietskörperschaften auf Grund der desolaten Haushaltslage selbst nicht in der Lage sind, das Leitungsnetz in ihrem Zuständigkeitsbereich prüfen geschweige denn, wo erforderlich in Ordnung bringen zu lassen. Ebenso sind die aus den Umweltabteilungen formulierten Unterschiededer zu wählenden Prüfverfahren geeignet, eine Verunsicherung und Ablehnung der Maßnahmen schlechthin zu verursachen.

 

Auch in der Immobilienbewertung wird sich diese Problematik niederschlagen, sind angesichts der kurzen Fristen in Hamburg keine Möglichkeiten gegeben, Rücklagen sowohl für Prüfmaßnahmen, als auch für ggf. notwendige Instandsetzungen zu bilden.

 

Fraglich ist ebenso, ob es wirklich einer weiteren Ausweitung von Bürokratie und den damit verbundenen Kosten bedarf, das angestebte Ziel, einer Verbesserung altersbedingt nicht mehr dichter Abwasserleitugen, zu befördern. So ist es lange etabliert, dass zum Beispiel die periodische Dichtigkeitsprüfung von Öltanks, die im Erdreich untergebracht sind, von privatewirtschaftlichen Unternehmen wie z. B. dem TüV vornehmen zu lassen.

 

 

 

Wir haben eine Anfrage an die Behörden in Hamburg gerichtet, um zu erfragen, ob die Hansestadt sich der Entwicklung in NRW und SH konform auch bereit erklärt, die Fristen neu zu überdenken.

 

Wir werden auf dieser Seite das Ergebnis bekannt geben. Sie können sich jedoch auch gern unter unserer E- Mail für den im Aufbau befindlichen aktuellen Info- Dienst anmelden, einfach Mail sende und mitteilen, dass Sie weiter informiert werden möchten.

 

Ihr

 

Nico Gallandt, DEKRA zertifizierter Sachverständiger für Verkehrswertermittlungen